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von ArturO |Bisher 1 Kommentar | Kategorie: Fische/Natur/Umwelt | Hits: 259
Nach der Wahl der Karausche zum Fisch des Jahres 2010, welche als Appell für mehr Gewässerschutz anzusehen ist, wurde nun der Kormoran vom NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V) zum Vogel des Jahres gewählt. In Augen von Fischern, Naturschützern, Fischzüchtern und Teichwirten ein Schlag ins Gesicht. Wenn auch diese Wahl politisch motiviert war und die Diskussion vorantreibt, setzt diese Wahl wohl ein falsches Zeichen, nicht nur weil in vorangegangenen Wahlen stets auf bedrohte Arten und schützenswerte Vogelspezies hingewiesen wurde. Folgen Sie den Links im Fuß dieses Artikels um Stellungnahmen des Verbandes deutscher Sportfischer und des Landesfischereiverbandes Westfalen zu lesen.
Der Kormoran ist schon seit den 80er Jahren keine gefährdete Art mehr und stellt mit einer Population von 2Millionen eine erhebliche gefährdung der Fischpopulation dar. Fischzüchter müssen um ihre Existenz bangen weil der Kormoran Fischbestände trotz aller Gegenmaßnahmen verzehrt. Netze, Vogelschäuchen und Maßnahmen zur Vertreibung zeigen nur begrenzt Wirkung.
Längst ist nachgewiesen dass der Kormoran verantwortlich ist für die Dezimierung von Äschenbeständen in Bayern.
Besonders den Tierschutzaktivisten welche bedrohte Fischarten, wie Aal und Maifisch, verbunden mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand wieder ansiedeln, ist der Kormoran ein Dorn im Auge. Verständlich dass genau diese Gruppe sich unbeindruckt von dieser Wahl zeigen, nachdem man Jahrelang die Auswirkungen durch den Kormoran beobachten musste. Man mag nun diskutieren über Sinn und Unsinn dieser Wahl, wie auch ständige Diskussion über den tatsächlichen Einfluss des Kormorans auf die Fischpopulation herrscht. Für Aufsehen sorgt diese Wahl allemal. |
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von ArturO |Bisher 0 Kommentare | Kategorie: Fische/Natur/Umwelt | Hits: 220
Für das Jahr 2010 waren an der Wahl zum Fisch des Jahres folgende Organisationen beteiligt :
- Verband Deutscher Sportfischer (VDSF)
- Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF)
- Bundesamt für Naturschutz (BfN)
- Verband Deutscher Sporttaucher (VDST)
Geeinigt hat man sich auf die Karausche, eine immer seltener werdende karpfenartige Fischart. Leicht mit dem Wildkarpfen zu verwechseln unterscheidet sich die Karausche klar durch das Fehlen von Barteln und dem endständigen Maul. Zudem hat der, bis zu 50cm große, Fisch eine goldige Färbung und leicht rötliche Färbung an allen Flossen, ausgenommen der Rückenflosse. Die Wahl fiel, wie in den Jahren zuvor auch, diesemal auf diesen Fisch um wiederum auf die Gefährdung dieser Spezies aufmerksam zu machen, aber auch um diesen der breiten Bevölkerung in den Kopf zu rufen und genauer vorzustellen. Die Karausche hält sich pflanzenreichen stehenden Gewässern, Tümpeln, Weihern mit schlammigem Grund auf. Umbauten und Gewässerverschmutzung machen der Karausche stark zu schaffen, obgleich sie erstaunlicherweise 5 Tage ohne Sauerstoff auskommen kann und sogar im Schlamm vergraben den Winter in vereisten Seeen überstehen kann.
Das Kommitee hat ganz klar den Rückgang des Vorkommens in Nordrheinwestfalen und anderen Bundesländern zum Grund genommen auf diese Art hinzuweisen und man kann nur hoffen dass dieser Appell für mehr Gewässerschutz und genauere Überlegungen bei Gewässerumstrukturierungen führt. |
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von ArturO |Bisher 0 Kommentare | Kategorie: Fische/Natur/Umwelt | Hits: 301
Nachdem wir bereits über den Pawlowschen Fisch berichtet haben, gibt es erneut erstaunliche Erkenntnisse über die Fähigkeit unserer Fische. Forscher der Oxford University haben sich dem Stichling angenommen, welcher bekanntermaßen ein relativ wintziges Gehirn hat und nachgewiesen dass dieser zu sozialem lernen fähig ist. Diese neue Erkenntnis reduziert den Fisch nunmehr nicht länger auf seine Instinkte, auch die Tatsache man könne einige Fische konditionieren, kann man den Geschöpfen wohl nicht mehr vorhalten. Soziales Lernen ist als Vorstufe der Intelligenz zu verstehen, ob es das Erlernen eines Handgriffes zum Öffnen einer Muschel bei den Schimpansen ist, oder aber Absprachen des Futterplatzes bei den Stichlingen.
Die Forscher fingen für den Versuch 300 ZwergStichlinge und positionierten diese in einem Aquarium mit 2 Futteranlagen. Eine Anlage schüttete viele Würmer aus, die andere weniger. Die Stichlinge entschieden sich, auf Grund der Ausbeute zumeist für den Futterplatz mit vielen Würmern.
Als die Stichlinge nurnoch ihren Artgenossen zugucken konnten, vertauschten die Forscher die Futterplätze. Nachdem diese wieder in dem Futteraquarium Würmer an den 2 Futterplätzen angeboten bekamen entschieden sich die Stichlinge entgegen Ihrer Erfahrung für den Futterplatz den ihre Artgenossen vorzogen während sie diese beoachteten.
Wurde an den Futterplätzen eine identische Anzahl an Würmern angeboten waren die Stichlinge zusehens verwirrt und waren mit der Entscheidung konfrontiert ihren eigenen Erfahrungen oder denen des Schwarms zu folgen.
Hoffentlich spricht es sich nicht unter den Fischen rum dass wir Angler mit diesen Spitzen Haken auf Fische aus sind. Allzu intelligent können diese Fische doch garnicht sein, mögen einige sagen, wenn sie sich von uns Anglern fangen lassen. Aber vielleicht gibt den Leuten die meinen Fische spüren keinen Schmerz anlass zum nachdenken, nachdem jetzt herausgfunden wurde, zu was das Gehirn eines Fisches fähig ist. |
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von ArturO |Bisher 10 Kommentare | Kategorie: Fische/Natur/Umwelt | Hits: 3067
Bildquelle : Wikipedia Für das Jahr 2009 hat der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) den Aal zum Fisch des Jahres gewählt. Ein wohl gelungenes Zeichen um auf den alarmierenden Rückgang der Delikatesse in schlangenform hinzuweisen. Der Bestandsrückgang hat viele Gründe, ein nicht unerheblicher scheint der Mensch zu sein. Auf dem Weg des Aales zum Sargassomeer zum laichen sieht er sich mit diversen Hürden konfrontiert. Gewässerverschmutzung, Tödliche Turbienen von Wasserkraftwerken und Überfischung sind von Menschenhand verursacht, unüberwindbaren Gewässersteigungen wird mit Aaltreppen abgeholfen.
Besonders der Fang von Jungaalen, sogenannten Glasaalen, welche im asiatischen Raum als Delikatesse gelten, stellt eine vermeidbare Bestandsbedrohung dar.
Der große Lebenmittelmarkt Kaufland hat das Problem eingesehen und hat für seine Filialen eine neue Fisch-Einkaufspolitik umgesetzt. Ab mitte Dezember bereits gibt es keinerlei Aal Produkte mehr zu kaufen. Es wird Zeit dass nicht nur andere Lebenmittelketten diesem guten Beispiel folgen, sondern auch Konsumenten und Angler zum grübeln gebracht wurden. |
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von Pete |Bisher 2 Kommentare | Kategorie: Tackle / Köder | Hits: 1749
Lange Zeit war es still geworden um die Kleinstwobbler der Marke Mosa. Nun sind sie wieder da und besser als je zuvor. Waren früher nur schwimmende Modelle verfügbar so sind nun auch sinkende Versionen dazu gekommen. Darüber hinaus wurde das Design überarbeitet, die Lackierung und das Finish somit verbessert. Auch die farbliche Gestaltung hat sich verändert, die Oberfläche weist nun sogar eine leichte Strukturierung auf. Auch die Farbdekors haben sich verändert. Laut Hersteller soll es nun sogar Suspender geben ( "Medium" ). Auch die Preise sind erfreulich moderat. Die Modelle sind bereits ab 4,90€ erhältlich. |
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von ArturO |Bisher 2 Kommentare | Kategorie: Angeln allgemein | Hits: 2442
Neue Tierschutzverordnungen die bereits seit 2005 ausgearbeitet wurden sehen für 2009 voraus dass jeder Neuangler, welcher eine Monats oder Jahresangelkarte ziehen möchte einen Kursbesuch zum humanen Fischfang absolviert haben muss. Anerkannt wird auf Grund der unverkennlichen Paralelen auch der Abschluss der deutschen Fischereiprüfung. Angler die zwischen 2004 und 2008 nachweislich mindestens eine Monats oder Jahreskarte gelöst haben sind von dieser Regelung befreit. Ebenfalls ausgenommen sind Freiangler und Angler mit Tageskarten.
Nicht ganz schlüssig ist wieso die Linie nicht auch für Tageskarten durchgezogen wird, geht es Schlussendlich doch um den Tierschutz.
Wo hingegen ganz neue Standarts gesetzt werden ist im Punkt "Catch & Release". Wo große Kontroverse zwischen Anglern besteht und gerade in Deutschland viel Spielraum für Auslegungen der Gesetze herrscht, hat die Schweiz eine weitgehend klare Aussage abgegeben.
Fische dürfen nicht allein mit dem Ziel gefangen werden, direkt wieder ausgesetzt zu werden. Inwieweit dies Konsequenzen für den Ottonormalangler hat lässt sich wohl noch nicht genau sagen. Klagen gegen Catch and Release Angler wie die von der Tierrechtsorganisation PETA (welche in Deutschland keinen Bestand hatten), werden wohl nun in der Schweiz auf einen rechtlichen Grundstein gesetzt. |
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von ArturO |Bisher 0 Kommentare | Kategorie: Kurioses/Ereignisse | Hits: 2055
Jeder kennt das bahnbrechende Erziehungsexperiment des Pawlowschen Hundes. Jedesmal wenn der Hund gefüttert wird ertönt gleichzeitig ein Glöckchen in der Lernphase. Später genügt ein einfaches Glockeläuten um dem Hund das Wasser im Munde anlaufen zu lassen, obwohl weit und breit kein Essen in Sicht ist.
Im Labor für Meeresbiologie geleitet von Woods Hole, einem Forschungsinstitut im US-Staat Massachusetts wird nun erstmalig das Konditionierte Lernen an Schwarzen Sägebarschen mit erfolg ausprobiert. Ein Unterwasserton wird während der 3-mal täglich stattfindenden Fütterungen abgespielt. Nachdem sich der Lernerfolg eingestellt hat schwimmen die Fische beim ertönen des Singnales automatisch in den Beckenteil, welcher nur durch einen schmalen Durchlass erreichbar ist, in dem die Fütterung stattfindet und warten auf Ihre Fütterung. Wenn das nicht schwer nach Pawlowschem Fisch klingt.
Aber wozu das ganze?
In Fischzucht Farmen könnte sich dies als überaus lukrativ erweisen. Zuchtfische könnten in die Freiheit entlassen werden und selbst auf Nahrungssuche gehen und bei einem ertönen des Signaltons automatisch zur Zuchtstation zurückkehren. Die Fische fangen sich quasi von alleine. In einem Praxisversuch mit 5000 Sägebarschen soll dies erstmals in den USA getestet werden und die profitabilität auf die Probe gestellt werden. Erste Ergebnisse werden im Mai erwartet.
Denn selbst wenn die hälfte der Zuchtfische von Raubfischen gefressen wird oder garnicht erst zurückkehrt wäre dies für die Zuchtfarmen profitabler als diese selbst zu füttern.
Ohne das tägliche konditionierte Training vergaßen die Fische den Trick nach 5-10 Tagen, was Vermutungen zufolge mit der dauer des Trainings des individuellen Fisches zu tun haben könnte.
Woran wohl noch nicht gedacht wurde ist, dass Fischdiebe den Signalton nachmachen könnten und die Zuchtfische dadurch stehlen könnten, wenn diese frei im Meer rumschwimmen. |
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von ArturO |Bisher 2 Kommentare | Kategorie: Kurioses/Ereignisse | Hits: 4521
Nachdem das Dschungelcamp beim Privatsender RTL ausgelaufen ist, zieht nun auch 3 Sat als öffentlich rechtlicher Sender mit einem neuen Format nach. Der durchaus seriöse Kultursender 3Sat zeigt ab April sechs eigenproduzierte Episoden der Doku-Soap mit dem Titel Ein Fisch für 2.
Moderator Frank Baumann begibt sich in den 6 Episoden mit jeweils einem Prominenten auf Angeltour. Es ist zu erwarten dass es zu interessanten Gesprächssituationen kommen wird. Es ist unklar was der Zuschauer zu erwarten hat. Mit Ekelvorstellungen und Mutproben a la Dschungelcamp muss wohl nicht gerechnet werden. Als interessant könnte sich auch eine Vor-Ort-Zubereitung des gefangenen Fisches erweisen.
Zu den bisher für die Show zugesagten Promis gehören
Marco Rima aus der Wochenshow (Sat1)
DJ Bobo
Marcel Reif Sportkommentator
Die Show staret ab 16.04.08 immer um 22:45 |
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von ArturO |Bisher 2 Kommentare | Kategorie: Fische/Natur/Umwelt | Hits: 5563
Auch für das anstehende Jahr 2008 wurde der Fisch des Jahres bestimmt. An der Wahl waren neben dem Verband Deutscher Sportfischer diesmal auch der Verband Deutscher Sporttaucher, das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz und das Bundesamt für Naturschutz beteiligt.
Die Wahl fiel für das Jahr 2008 auf den Bitterling, einen in ganz Deutschland verbreiteten, bis zu 10 Cm großen Vertreter der karpfenartigen Fische. Mit dem Bitterling wurde eine gute Wahl getroffen, befindet sich der Fisch derzeit auf der Roten Liste bedrohter Arten.
Der Bitterling pflanzt sich in Zuhilfenahme von Muscheln fort, indem das Weibchen eine geringe Anzahl von Einern in spezielle Muscheln ablegt, in der Gesamtheit bis zu 100 Eier, die anschließend vom Männchen befruchtet werden.
Da die Muscheln sehr sensiebel auf Wasserqualität und Temperatur reagieren hilft der Schutz des Gewässers in gleichem Maße dem Sicherstellen des Stichlingsnachwuchs.
Bild (C) Angeln-24.de |
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von ArturO |Bisher 8 Kommentare | Kategorie: Kurioses/Ereignisse | Hits: 6758
Am 22. Mai 2007 hat der Dorffischer Justinus Lahama einen interessanten Fang gemacht. Vor der indonesischen Insel Sulawesi konnte er einen 50KG schweren und 1,30 Meter langen QUastenflosser fangen, einen Urzeitfisch den es schon 360 Millionen Jahre auf der Erde gibt und von welchem diverse Versteinerungen existieren. Dieser Sensationelle Fang wäre nahezu nie an die Öffentlichkeit gelangt. Der Fisch lebte noch 17 Stunden nach der Landung. Lahama war von dem Fang erschrocken und hätte, in Anbetracht der Größe des Fisches, den Fisch eventuell verkauft.
Nun wird der Fisch von Wissenschaftlern untersucht und DNA Proben genommen. Zu untersuchen ist, wie diese Fischart so lange überleben konnte und warum sie sich über diesen Zeitraum nur so wenig gewandelt hat. Forscher nahmen an dass sich diese Fische nur sehr Tief im Meer aufhalten, dieser Fang wurde aber nur 200Meter vom Ufer entfernt in 100Meter Tiefe gemacht.
Ein solcher Urfisch wurde bisher nur einmal lebendig gefangen. Die urzeitlichen Wurzeln lassen sich an den abstehenden Seitenflossen erkennen, welche geradezu wie Füße aussehen.
AFP (Agence France Press) (Bilder)
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