| |
|
| Fisch |
Schleie |
| lat. Name |
Tinca tinca |
| Länge |
bis max. 70cm |
| Gewicht |
max. 20 Pfund |
| Erkennungskennzeichen |
Rote Augen, grünliche Körperfärbung, 2 Barteln, am Bauch eher gelblich |
| Laichzeit |
Mai bis Juli, je nach Wassertemperatur, je wärmer desto eher laichen die
Fische |
| |
|
| Mais |
Einer der ältesten Schleienköder. Vor allem der süße und weiche Mais
aus der Dose macht Schleien verrückt. Um diesen aber noch fängiger zu machen
kann man noch etwas Bittermandelaroma zugeben. |
| Maden |
Der Friedfischköder schlechthin. Auch die Schleie liebt ihn
sehr. Besonders erfolgreich fischt man mit Futterkorb und Maden. |
| Würmer |
Die Tauwürmer oder einfach nur 2 oder 3 Mistwürmer auf einen
Haken gespießt am Grund anbieten. Dies bleibt selten lange unbeachtet. Aber:
Beifänge von dicken Brassen und Karpfen gehören mit dazu. |
| Wasserschnecken |
Ein recht selektiver Köder der sich nur lohnt wenn auch
Schnecken, bzw. ordentlich Kraut im Gewässer vorkommt. Gelegentlich
vergreift sich auch ein Karpfen oder ein Aal daran. |
| Boilies |
Eigentlich mehr ein Karpfenköder, dennoch scheinen kleinere
Boilies so zwischen 10 und 16mm auch unter Schleien ihre Liebhaber gefunden
zu haben. Besonders fängig sind Nussaromen. |
| Angelmethoden |
Posenfischen, Grundfischen mit Laufblei |
| Angelzeit |
Früh Morgens und in der Dämmerung |
| Fangmonate |
April bis Oktober |
| |
|
| Posenfischen |
Die Schleie ist ein heikler Geselle, daher sollte die Pose exakt
austariert sein. Nur die Spitze sollte sichtbar sein. Fängige Stellen für
diese Methode sind Krautlöcher oder direkt vor Krautfeldern. |
| Grundfischen |
Hierbei ist es wichtig das die Schleie keinen Widerstand spürt wenn sie
mit dem Köder abzieht. Dies erreichen wir ins schlammigen Gewässern durch
die Verwendung von Tiroler Hölzchen bzw. durch den Einsatz leichter
Birnenbleie. Gelegentlich ist auch die Festbleimontage fängig, meist in
Kombination mit einem Boilie. |
| ab Größe |
40 cm |
| ab Gewicht |
4 Pfund |
|
|
| Weltrekord |
Weltrekordhalter: Nationalität: Fangort:
Länge: Gewicht: |
| Wiederstand |
Die Schleie sollte beim Biss so wenig Widerstand wie möglich spüren,
daher sollten nur extrem leichte Birnenbleie bzw. sehr genau austarierte
Posen verwendet werden. |
| Gewohnheitstiere |
Schleien benutzen in einem Gewässer immer die selben Fressruten. Hat man
einmal an einer Stelle eine Schleie gefangen kann man davon ausgehen das im
Laufe des Tages wieder welche vorbei kommen. Schleien sind Schwarmfische. |
|
|